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Eine Krone oder Brücke die auf einem Implantat hergestellt wird, unterscheidet sich nur durch die Tatsache, dass anstelle eines beschliffenen, natürlichen Zahnes als Verankerung, ein in den Knochen integriertes Implantat (= künstliche Zahnwurzel) verwendet wird.
Kronen auf Implantaten können verschraubt (= durch den Zahnarzt abnehmbar) oder zementiert
(= definitive Verankerung) werden.Das Teilgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit dem Einpflanzen von Zahnimplantaten in den Kieferknochen befasst, wird als Implantologie bezeichnet. Durch ihre Verwendbarkeit als Träger von Zahnersatz übernehmen Zahnimplantate die Funktion künstlicher Zahnwurzeln.
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Hierbei werden sie im Allgemeinen in den Kieferknochen (enossale Implantate) eingedreht (über ihr Schraubgewinde) oder einfach eingesteckt.
Hierbei spielt die mikromorphologische Oberflächengestaltung eine Schlüsselrolle. Sie muss mit einer Mikro-Porentiefe von durchschnittlich 5µ bis 50µ aufgeraut sein. Die makromorphologische Gestaltung (Implantatform) hat Auswirkungen auf die chirurgische Insertionstechnik und den Knochen-Implantatverbund. Die Gestaltung des aus dem Kieferknochen herausragenden Pfeilers hat Einfluss auf die Qualität der zahntechnischen Verarbeitbarkeit.
Sie verbinden sich innerhalb von 3 bis 6 Monaten mit dem umgebenden Knochen zu einer festen, belastungsfähigen Trägereinheit (Osseointegration).Zahnimplantate bestehen üblicherweise aus Titan (Grad 4/5) oder aus Hochleistungsbiokeramik (Yttrium-stabilisiertes Zirkoniumdioxyd nach DIN 13356).
Fertige Arbeit in Situ
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Komplexer Fall, kombiniert mit Orthodontie und langjähriger Behandlungsdauer:
